Paul Pietsch Verlage PDF  | Drucken |

Die Paul Pietsch Verlage vereinen den Motorbuch Verlag und die Verlage pietsch, Müller Rüschlikon und transpress sowie den Schweizer Partnerverlag Bucheli unter ihrem Dach. Mit einem Gesamtprogramm von rund 1200 lieferbaren Ratgebern bieten wir unseren Lesern eine Fülle von Fachwissen und Informationen zu den Themen Mobilität, Technik und aktive Freizeit. Die Geschichte der Paul Pietsch Verlage geht auf den Firmengründer und Namensgeber Paul Pietsch zurück. Einst einer der besten Rennfahrer Deutschlands gründete er 1963 die Verlagsgruppe. Durch Neugründungen und Übernahmen weiterer Verlage wurde das Portfolio bis heute stetig ausgebaut.

1911: Paul Pietsch wird in Freiburg geboren. Sein Vater war Braumeister und leitete die Fürstenbergische Brauerei. Er selbst aber hegt von klein auf Rennfahrerträume.

ab 1932: Paul Pietsch erfüllt sich seinen Traum als Rennfahrer. Er fährt u.a. für Bugatti, Alfa Romeo, Auto Union, Maserati zahlreiche Siege und Platzierungen auf Rennstrecken in Europa, Nord- und Südafrika ein.

Größte Erfolge:
1939: Großer Preis von Deutschland, 3. Platz (Maserati 8 CTF)
1950: Deutscher Sportwagenmeister auf Maserati und Veritas
1951: Deutscher Rennwagenmeister

1946: Paul Pietsch gründet gemeinsam mit Ernst Troeltsch und Josef Hummel die Motor-Sport GmbH in Freiburg. Aus ihr ging die heutige Motor Presse Stuttgart hervor. Die Zeitschrift »DAS AUTO« erschien als Vorgänger von »auto motor und sport«.

1950: Verlegung des Verlagssitzes nach Stuttgart

1952: Paul Pietsch beendet seine Rennfahrerkarriere und konzentriert sich auf seine Arbeit als Verleger.

1963: Gründung des Motorbuch Verlags – Start mit der bekannten Ratgeber-Reihe »Jetzt helfe ich mir selbst«, von der bis heute über 10 Millionen Exemplare verkauft wurden. Ausschlaggebend waren die zahlreichen defekten Autos, die Paul Pietsch am Straßenrand auffielen. Der erste Band erschien zum VW Käfer. Schnell konnte das Verlagsprogramm ausgebaut und neue Themen eingegliedert werden.

1972: Übernahme des bucheli Verlages, Zug/Schweiz. Die Reihe »Jetzt helfe ich mir selbst« wurde mit den Auto- und Motorrad-Reparaturanleitungen des Schweizer Verlages ergänzt.

1979: Gründung des Verlags pietsch mit dem Schwerpunkt aktive Freizeitgestaltung. Konzentration auf die Themen Maritim, Sport und Outdoor.

1985: Dr. Patricia Scholten, Tochter des Firmengründers, übernimmt die Leitung der Verlagsgruppe.

1989: Paul Pietsch stiftet den »Paul Pietsch-Preis«, der jährlich an eine zukunftsweisende und in Serie gehende Erfindung vergeben wird.

1990: Übernahme des Schweizer Verlags Müller Rüschlikon. Erweiterung der Themenpalette durch die Bereiche Pferde, Hunde, Tauchen und Angeln.

1991: Übernahme des Verlags transpress, Berlin. Der Fachverlag für Eisenbahnliteratur zieht 1996 nach Stuttgart.

1995: Ausbau de Automobil-Programmes durch die Übernahme des Schrader Verlags mit Titeln zu zwei- und vierrädrigen Oldtimern.

2004: Das Programm des Schrader Verlags wird in den Motorbuch Verlag eingegliedert.

Im Netz:
http://www.paul-pietsch-verlage.de